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    Die ultimativ clevere Methode Entscheidungen zu treffen

    Wir Menschen müssen jeden Tag Entscheidungen treffen. Was ziehe ich an? Was koche ich heute Abend? Welchen Film will ich mir im Kino anschauen? Hab ich überhaupt Lust ins Kino zu gehen? Kaufe ich die coolen Snikers, die mir seit gestern nicht mehr aus dem Kopf gehen? Was schenke ich meiner Freundin zum Geburtstag*?

    Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten, wie noch nie! Wie viele Entscheidungen treffen wir eigentlich an einem einzigen Tag? Manchmal erweckt es den Eindruck, als sei das Leben ein grosses Herumirren in einem schier nicht endend wollenden Wirrwarr an Möglichkeiten.

    Manche Entscheidungen sind einfach zu treffen. Andere wiederum wollen, ja müssen, gut durchdacht sein, denn Entscheidungen haben immer Einfluss auf unser Leben. Die Schwierigkeit liegt für viele darin, dass man immer erst im Nachhinein weiss, ob eine Entscheidung richtig war oder nicht. Das alles hat einen Einfluss darauf, ob und wie wir uns entscheiden.

    Eine Entscheidung zu treffen, ist dann einfacher, wenn bei einer Sache, eine Möglichkeit gegenüber der anderen deutlich besser erscheint als der Rest. Leider ist es aber nicht immer so. Soll man aus dem Bauch, sprich dem Gefühl heraus handeln oder besser den Verstand gebrauchen?

    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man für eine Entscheidung beides braucht: Verstand und Gefühl! Lange glaubte man, dass Entscheidungen rein rational getroffen werden und Gefühle einer Entscheidung nur im Wege stehen. Unsere Entscheidungen sind beeinflusst von Erfahrungen, Familienherkunft, aber auch von Werbung, unserer Umwelt und unseren eigenen Gefühlen, manchmal bewusst, häufig jedoch unbewusst.

    Ohne Gefühl ist man unfähig zu entscheiden. Es ist interessant, dass es Menschen gibt, die sich ganz und gar auf ihre Intuition verlassen, obwohl diese komplett falsch ist. Deshalb liegt die Lösung darin, die goldene Mitte zu finden. Hier gilt es dann, mit dem Verstand und dem Gefühl Frieden zu schliessen.

    Ich habe in der Regel keine Mühe, mich zu entscheiden. Und falls doch, habe ich eine hervorragende Methode, die mich in der Entscheidungsfindung tatkräftig unterstützt. Entscheidungen vor sich her zu schieben, finde ich ziemlich anstrengend und energieraubend. Und der Clou bei der ganzen Sache? Die Methode ist mega einfach anzuwenden. Überzeugt euch selbst davon.

    Das Tetralemma

    Wenn man sich nicht entscheiden kann, steckt man in einem Dilemma. Oft glaubt man, dass man zwischen zwei möglichen Varianten wählen muss. Doch wer weiss, vielleicht gibt es ja noch eine ganz andere Lösung?

    Deshalb ist es vor allem bei schwierigen Entscheidungen sinnvoll, ein hilfreiches Tool zur Hand zu haben. Etwas, das einem dabei unterstützt, Entscheidungen nicht weiter vor sich hin zu schieben.

    Das Tetralemma (gr. tetra: vier, lemma: Voraussetzung, Annahme) ist eine logische Figur bestehend aus vier Sätzen, welche einem Objekt eine Eigenschaft

    1. zusprechen,
    2. absprechen,
    3. sowohl zu- als auch absprechen
    4. weder zu-, noch absprechen (Quelle Wikipedia).

    Dafür braucht man lediglich vier Zettel oder Post-its, auf welchen man die möglichen Varianten notiert. Ich möchte das anhand eines einfachen Beispiels veranschaulichen. Eine neue Frisur muss her. Etwas komplett Neues. Aber für welche Frisur soll man sich bloss entscheiden? Kurz oder lang? That’s the question, Baby.

    Zettel 1 Haare schneiden

    Zettel 2 alles beim Alten belassen, keine Typveränderung

    Zettel 3 sowohl Haare schneiden lassen als auch keine Typveränderung

    Zettel 4 Weder Haare schneiden lassen noch alles beim Alten belassen

    Klingt auf den ersten Blick vielleicht etwas verwirrend, ist es aber nicht. Wirklich nicht. Man stellt sich auf den Zettel mit der Variante 1 und lässt seinen Gedanken dazu freien Lauf. Man kann darüber „laut“ nachdenken, aber es hilft schon, wenn man sich dazu einfach seine Gedanken macht, ohne diese laut auszusprechen. Mir fällt es leichter, wenn ich meine Gedanken dazu in Worte fassen kann. Dann wandert man weiter zu Zettel Nummer 2. Dasselbe dann bei Zettel Nr. 3 und 4. Ihr werdet sehen, die Lösung zeigt sich erfahrungsgemäss ziemlich schnell.

    Meiner Meinung nach ist das Tetralemma darum so hervorragend zur Entscheidungsfindung geeignet, weil es die Möglichkeit zulässt, eine ganz andere, neue Lösung zu finden. Eine, an die man vorher gar nicht gedacht hat. Eine Entscheidung muss nicht schwarz oder weiss sein, sondern kann auch ganz schön bunt aussehen.

    Wie geht ihr vor, wenn ihr euch nicht entscheiden könnt? Habt ihr andere hilfreiche Tipps und Tricks? Wir von der La petite Box freuen uns auf euer Feedback.

    *PS: Vielleicht mag deine Freundin Überraschungen. Dann haben wir die perfekte Geschenkidee für dich  – die la petite Box. Monat für Monat ein Stück Freude.

     

     

     

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