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    Liebe Mammis.

    Ich liebe Babies! Sie sind grossartig und jedes Mal, wenn ich eins in meinen Armen halte, spüre ich das “biologische Reissen”, will heissen, ich will grad wieder eins. Ich kann wahnsinnig gut nachvollziehen, dass man als Mutter von jedem Fortschritt seines Kindes entzückt ist – ging mir genau gleich, wüki…. Aber…

    Ganz ehrlich, telefonieren wird dann ganz schwierig. So rief ich kürzlich eine Bekannte an, die Mutter geworden ist und deren Baby bereits krabbeln kann.

    Das Gespräch verlief dann in etwa so:

    „Hallo, hallo, wer ist da?“

    „djflkasdjfieufjdofjvlöcvwoeupow“

    Gefühlte 98 Jahre später kam die Mutter ans Telefon und erzählte verzückt, dass klein wer auch immer halt einfach so gern ans Telefon gehe.

    Ich weiss, euer kleiner Liebling ist süss, ihr möchtet keine Stunde mit ihm missen und seine Fortschritte mit allen teilen! Total verständlich und herzig.

    Aber ganz ehrlich, liebe Mütter, wenn ihr euer Kind ans Telefon lässt, dann macht das bitte höchstens drei Sekunden (also eiszweidrü). So niedlich sein Gebrabbel sein mag, für diejenigen, die anrufen, ist es manchmal ziemlich bemühend.

    Dann ruft man an und muss angestrengt begeistert mit einem Kind sprechen, während die Mutter ganz verzückt im Hintergrund lauscht und nicht schnallt, dass wir beten, es möge bald aufhören.

    Wir verwenden dann Tricks wie: „Ui, die Verbindung ist auf einmal zusammengebrochen“ oder legen den Hörer hin und gehen Aerobic machen.

    Zudem ist es anstrengend – für euch, sowie für andere – ständig unterbrochen zu werden, weil klein Chnobli unbedingt mitreden will, oder sonstige Fragen hat, die sich nicht aufschieben lassen.

    Wenn ihr dann mit „Laura, s’Mami isch am Telefon“ antwortet, um dann zwei Minuten später trotzdem mit „lueg, döt isch dis Büechli“ oder „s’Mami chunt grad“ im Intervall von zwei Sekunden antwortet, ist das nicht nur sehr inkonsequent, sondern dem Gespräch auch nicht zuträglich.

    Die einzige Lösung ist: vereinbart eine Zeit zu telefonieren, wo euer Liebstes im Bett oder in der Spielgruppe ist.

    Natürlich kann immer was dazwischen kommen. Ich bin ja selber Mutter und erinnere mich durchaus.

    Dann einfach später telefonieren.

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